Die Pferdehaltung

Grundvoraussetzung für die pädagogische und therapeutische Arbeit ist ein ausgeglichenes, mitarbeitendes und ausgebildetes Pferd. Sein physisches und psychisches Gleichgewicht ist abhängig von ausreichender Bewegung, Klima- und Umweltanreizen, angemessenem Futterangebot sowie von sozialen Kontakten. Daher ist eine Haltung im Herdenverband mit Offenstall und ausrechenden Auslaufmöglichkeiten eine unabdingbare Notwendigkeit. Nur so kann das natürliche Sozialverhalten des Pferdes bewahrt werden und im Therapieverlauf Bedeutung bekommen.

Auf dem Jakobsweg in Frankreich 2010WickyFio im Winter 2000

Die Pferdeausbildung

Neber einer soliden Grundausbildung benötigt das in der Therapie eingesetzte Pferd ständig Ausgleich und Korrektur. Dabei sind Orientierung an Rangordnung und Ausdrucksverhalten, sowie individuelle Möglichkeiten und Grenzen Grundlage des Umgangs mit dem Pferd.

Durch eine solide und vielseitige Grundausbildung vom Boden aus (Führtraining, Longieren) als auch unter dem Sattel, lernt das Pferd auf kleinste und feinste Hilfen zu reagieren.

Mit Hilfe des "Signalreiten" sind auch Menschen mit geringeren Einwirkungsmöglichkeiten in der Lage, sich über Impulse dem Pferd verständlich zu machen.